Walberla-Wanderung 2014

Wanderpause mit KrugbräuDie Wettervorhersage hatte Schlimmes erwarten lassen. Glücklicherweise irrten sich die Meteorologen so gewaltig, dass wir eine sehr schöne Wanderung am verlängerten ersten Maiwochenende machen konnten. Und die größeren Regenschauer dienten als willkommene Wander-Ausrede, um die Kehlen standesgemäß zu befeuchten. 

Start der diesjährigen Wanderung war Staffelstein. Torsten und Uwe aus Berlin, die einen Bier-Urlaub in Franken antraten, hatten mich aus Berlin mitgebracht und nahmen auch gleich am ersten Nachmittag am Umtrunk in Uetzing teil.

Beim dortigen Metzgerbräu fand zufälligerweise gerade das Brauereifest statt. Am Start waren Andreas und – als Stargast – Wuhrzel Dienstbier aus Nürnberg. Das Metzgerbräu schmeckte gut (ich hatte es weniger süß in Erinnerung), die Wurstwaren waren gewohnt formidabel. Auch in Frauendorf war Dorffest, so dass wir als zweite Station einige Hetzel einnahmen. Das Frauendorfer Bier traf eher den Katzschen Geschmack, wie hier auch schon berichtet wurde.

Am nächsten Tag ging es über Burgellern (dort leisteten wir uns das Frühstücksbuffet im Schlosshotel) nach Scheßlitz. Glücklicherweise fing es just das Regnen an, so dass wir nicht nur dem Kronenbräu, sondern auch dem Schmitt-Bräu zusprechen konnten. Letzteres wird in Reckendorf nach eigenem Rezept lohngebraut und war durchaus trinkbar. Das Kronen-Bier erschloss sich erst nach der zweiten Halben, war dann aber umso angenehmer! Als Bierkrönung der diesjährigen Walberla-Wanderung muss hier aber das Hölzlein herhalten!

Meine Fresse, ist das ein gutes Bier! Sehr viel Substanz durch ein herrlich nussiges Malz im Antrunk, der Hopfen im Abgang fruchtig, dazwischen eine wundervolle Hefe, die ich als grasig bezeichnen möchte. Und die Süffigkeit des Bieres ist hier noch extra zu erwähnen, selten flutschte ein Bier so schön hinein wie das Hölzlein. Wirklich großes Bierkino!

Am nächsten Tag nahmen wir dann noch den Senftenberg-Keller mit, bevor wir uns zum Walberla begaben. Den Samstag Abend verbrachten wir in Wiesenthau beim unteren Teil des Festes. Das dortige Greif – naja. Trinkbar, aber nichts wirklich besonderes. Umso besser schmeckte am Sonntag zum Frühschoppen das Huppendorfer und das Meister.

Die Jungs vom Motorradclub, die sonst immer Hebendanz ausgeschenkt haben, bieten jetzt Kulmbacher an. Kulmbacher auf dem Walberla bricht gewaltig mit den Traditionen, wie ich finde. Früher hieß es immer, die ausgeschenkten Biere müssen aus der Umgebung kommen. Aber egal, mich hat ja niemand gezwungen, Kulmbacher zu trinken.

Sehr schön war’s, die Zugfahrt nach Berlin habe ich fast komplett durchgeschlafen :-)

 

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3 Antworten zu Walberla-Wanderung 2014

  1. Pingback: Results for week beginning 2014-05-12 | Iron Blogger Berlin

  2. cpk schreibt:

    Hallo Bierfreund,
    habe den „Wander-Führer“ mit großem Interesse gelesen um meine Wissenslücken in der Gegend ein wenig aufzufüllen. Die Brauerei Hölzlein war uns bis dahin kein Begriff und wurde am vergangenen Wochenende bei schönstem Biergartenwetter angesteuert. Ein absoluter Volltreffer!
    Schöner Biergarten mit sowohl schattigen wie auch sonnigen Plätzen unter Lindenbäumen und Kiwisträuchern (ja, Kiwis). Beim Bier kann ich nur in den obigen Lobgesang einstimmen und anfügen das auch ein hopfig-herbes Pils ausgeschenkt wurde. Wir haben auch einiges aus der Küche (warm und kalt) probiert, alles lecker!
    War ganz sicher nicht unser letzter Besuch, vielen Dank nochmal.

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